Der Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Soziales hat sich auf seiner jüngsten Sitzung mit dem Umzug der Grundschule Elspe in das alte Hauptschulgebäude befasst. Der eigentliche Umzug, der von der SPD bereits letztes Jahr vorgeschlagen worden war, wurde einstimmig beschlossen.
Damit einhergehend wurden ebenfalls massive Investitionen in das Gebäude beschlossen. Nur so kann man nach Auffassung von Heinz Vollmer, dem Fraktionsvorsitzendem der SPD Lennestadt, den heutigen Anforderungen gerecht werden. Hierzu wird die Grundschule in ihrer Räumlichkeit im Vergleich zum jetzigen Standort extrem aufgewertet.
Im zweiten Teil der Diskussion zum Tagesordnungspunkt ging es um die Sanierung oder Neubau der Turnhalle in Elspe. Hierzu forderte der Stadtverordnete Sebastian Sonntag, das Schwimmbad in das Gutachten über eine Sanierung oder einem Neubau der Turnhalle. Nach Auffassung der SPD kann man beide miteinander verbundene Objekte nur zusammen betrachten. In Zeiten, in denen immer weniger Kinder schwimmen können und es immer wieder zu tragischen Unfällen kommt, da Kinder, aber auch Erwachsene nicht schwimmen können, soll das Elsper Schwimmbad nach Auffassung der SPD saniert werden. Aktuell findet der Schwimmunterricht des Verbundes aus Elsper und Oedinger Grundschule in Grevenbrück statt - allerdings immer nur in einem Halbjahr. Hierbei muss man ebenfalls bedenken, dass künftig die Kinder länger unterwegs zum Schwimmbad sind, als das sie eigentlich schwimmen werden.
Die Schüler des Oedinger Teilstandortes der Grundschule können im kommenden Jahr sogar erstmals nach einigen Jahren überhaupt wieder den Schwimmunterricht besuchen, wie die Schulleiterin Rebecca Friesekothen im Ausschuss informierte. Hierbei dürfte das Verhältnis zwischen tatsächlicher Schwimm- und Reisezeit noch geringer ausfallen als bei den Elsper Schülern. „Jetzt haben wir die Chance, eine auch in sportpädagogischer Hinsicht, optimale Ausstattung für den Verbund aus dem Elspe-Oenetal herzurichten oder zumindest einmal mögliche Kosten dafür zu kalkulieren“, so die Lennestädter SPD. Eine Förderung zur Sanierung oder zum Ausbau von kommunalen Sportstätten ist durch die aktuelle Landesregierung ebenfalls geplant. Hierzu soll gemäß Mitteilung der Staatskanzlei ein Förderprogramm mit einem Volumen von 300 Millionen Euro aufgelegt werden. So wäre also eine kostengünstige Sanierung auf Basis einer Förderung durch das Land NRW möglich. Der Antrag der SPD wurde von den Mitgliedern der Grünen und der UWG im Ausschuss mitgetragen, jedoch mehrheitlich mit Stimmen der CDU abgelehnt. Aufgrund dessen werden die Kosten für eine mögliche Sanierung des Schwimmbads zunächst unbekannt bleiben und die Schüler des Grundschulverbunds werden weiterhin nur ein Halbjahr lang, unter erschwerten Reiseumständen, in Grevenbrück Schwimmunterricht erhalten. Dies kommt einem Abriss des Elsper Schwimmbads durch die Hintertür gleich, findet die SPD.schulekl